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 Zwei Zwischenfälle auf norddeutschen IC-Strecken 
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#1Ungelesener Beitrag Zwei Zwischenfälle auf norddeutschen IC-Strecken
Zwei Zwischenfälle auf norddeutschen IC-Strecken sorgen für stundenlange Verzögerungen im Bahnverkehr

Datum - 22.Januar 2012

Intercity rast bei Bremen mit 200 km/h in Wildschweinrotte und bleibt fahruntüchtig liegen – ICE stoppt in Hamburg wegen Defekt an Stromabnehmer auf freier Strecke – Genervte Fahrgäste müssen vier Stunden in Zug ausharren
Bilderpaket von zwei Ereignissen: Bei Bremen musste Feuerwehr zerstörte Schneeschieber von Zugfront abmontieren – In Hamburg sicherte Feuerwehr liegengeblieben Zug mit Licht ab – Reisende zeigten sich bei Ankunft im Hauptbahnhof sehr genervt – Diverse Töne


Datum: Montag, 23. Januar 2012, ca. 21:00 Uhr – 0:00 Uhr
Ort: Zugstrecke bei Hamburg Harburg und südlich von Bremen bei Barrien, Nds.

(gs) Gleich zwei unabhängige Zwischenfälle auf norddeutschen IC-Strecken haben in der Nacht für erhebliche Verzögerungen im Zugverkehr gesorgt.
Zunächst war der ICE von München nach Hamburg kurz vor seinem Ziel gegen 20 Uhr zwischen den Stadtteilen Harburg und Wilhelmsburg auf freier Strecke liegengeblieben. Ein technischer Defekt am Stromabnehmer des Triebkopfes verhinderte die Weiterfahrt. Die über 100 Reisenden mussten im Zug ausharren und wurden halbstündlich vertröstet. Schließlich wurde gegen 22.00 Uhr die Feuerwehr alarmiert, die einerseits den Zug von außen beleuchtete, um die Reparaturarbeiten zu erleichtern. Zudem kontrollierten Feuerwehrkräfte das Wohlbefinden der Passagiere, die inzwischen sichtlich genervt über die Verspätung waren. Erst gegen Mitternacht – also vier Stunden nach Plan – rollte der Zug dann im Hauptbahnhof ein. Reisende machten ihrem Ärger über mangelnde Kommunikation noch auf dem Bahnsteig Luft.
Eine sich auf der Bahnstrecke bei Barrien (südlich von Bremen) befindende Wildschweinrotte stoppte gegen 23 Uhr die Fahrt des IC von Osnabrück Richtung Hamburg. Mit voller Fahrt von 200 km/h war der Schnellzug auf freier Strecke in die Tierherde gerast. Durch den Aufprall wurden massive Stahlteile an der Front der Lokomotive, die zum abweisen von Schnee montiert sind, derart verbogen, dass eine Weiterfahrt nicht möglich war. Zugreisende mussten den IC am Nothalt in Barrien verlassen und dort auf einen nachfolgenden ICE umsteigen. Feuerwehrkräfte rückten an, um die zerstörten Stahlteile am Zug zu demontieren. Die Zugstrecke musste kurzzeitig gesperrt werden und anschließend nur für sehr langsame Fahrten freigegeben werden. Auch her gab es Verzögerungen im Fahrplan. Hier kann man aber noch von Glück sprechen, dass der massive Zusammenprall den Zug nicht aus dem Gleis gehoben hatte.

[www.nonstopnews.de]

_________________
Viele Grüße aus Zlín (Südmähren)
Heidi


24. Januar 2012 23:08
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