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 Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr 
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#1Ungelesener Beitrag Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr
Erzgebirgsbahn: Auch im zwölften Jahr erfolgreiche Entwicklung angepeilt

Datum - 121. Februar 2013

Infrastrukturmodernisierung und pünktliche Züge sorgen für steigende Fahrgastzahlen und hohe Kundenzufriedenheit • Innovative Ideen für Technik und Umwelt
(Leipzig/Chemnitz, 21. Februar 2013) Die Erzgebirgsbahn (EGB) nimmt bei der Kundenzufriedenheit bundesweit weiterhin Spitzenwerte ein. Auch bei der Umfrage des vergangenen Jahres durch das renommierte Institut Ipsos konnte die EGB auf einer Indexskala von 0 bis 100 mit einem Index von 82 bei der Gesamtzufriedenheit ihren Spitzenwert aus 2011 verteidigen und wird damit von den Kunden besser bewertet als die wichtigsten Wettbewerber in der Region. 2009 stand die EGB noch bei einem Indexwert von 75. Lutz Mehlhorn, Sprecher der Erzgebirgsbahn, führt diese Ergebnisse vor allem auf die kontinuierliche Modernisierung der Infrastruktur, die außerordentlich hohe Pünktlichkeitsquote von 98,7 Prozent im Jahresdurchschnitt 2012, die gute Fahrgastinformation sowie auf das hohe Engagement seiner Mitarbeiter zurück. Zudem sei die gute Zusammenarbeit mit vielen Kommunen der Region ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Seit Gründung der Erzgebirgsbahn im Jahr 2002 wurden durch die Bahn, den Bund, den Freistaat Sachsen und den Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) insgesamt 197,5 Mio. Euro in den Streckenaus- und -umbau, in eine moderne Leit- und Sicherungstechnik sowie die Modernisierung und den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe und Haltepunkte investiert. Die Erfolge dieser Investitionen sind sichtbar: deutlich kürzere Fahrzeiten auf allen vier Strecken, damit eine bessere Anbindung des Erzgebirges an die Oberzentren Chemnitz und Zwickau und daraus resultierend steigende Fahrgastzahlen. Waren vor der umfassenden Sanierung der Infrastruktur 2002 lediglich 1.300 Fahrgäste täglich in den Zügen der Erzgebirgsbahn unterwegs, so sind es heute knapp 5.000 Fahrgäste täglich.


[www.db-konzern.de]

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Heidi


21. Februar 2013 21:15
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#2Ungelesener Beitrag Re: Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr
Dazu gibt es aber ein großes Fragezeichen, auch für den Eisenbahnverkehr im Vogtland.

Erzgebirgsbahn: Droht Aus?
Die Fahrgastzahlensteigen, aber die Sorgen wachsen. Bei weiteren Kürzungen im Nahverkehr könnte bald Schluss sein.

Olbernhau/Thalheim (fp). Trotz Plus bei den Fahrgastzahlen färbt sich die Bilanz der Erzgebirgsbahn zunehmend rot. "Die Fahrgastprognosen, die zwischen 2002 und 2011 Investitionen von knapp 200 Millionen Euro ins Netz der Erzgebirgsbahn auslösten, werden zwar übertroffen.

Aber die politischen Rahmenbedingungen lassen einen wirtschaftlichen Betrieb über 2017 hinaus kaum noch zu", sagte jetzt der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Artur Stempel, in Olbernhau.Dorthin hatte Erzgebirgsbahnsprecher Lutz Mehlhorn eingeladen: "2011 wurden die Mittel für den Nahverkehr auf der Schiene vom Land um 4,8 Prozent gekürzt.
Quelle:Freie Presse (Sachsen)

Das ehemalige Eisenbahnland Sachsen schafft sich offentsichtlich ab!

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27. Februar 2013 00:33
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#3Ungelesener Beitrag Re: Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr
Hallo Erhard,

natürlich kann ich Dir bei Deinen Ausführungen nicht widersprechen.
Allerdings habe ich Zweifel an der Korrektheit der Aussagen von Seiten der DB AG.
Wie schon an anderer Stelle gezeigt (ich nenne nur Stittgart21) kann man nicht immer glauben was die DB AG in Punkte Kosten/Nutzen von sich gibt.
Erst gestern hatte ich im TV einen Bericht auf MDR gesehen, bei dem die DB AG die Notwendigkeit für ihr Konzept zu S21 darstellt, obwohl effizientere und kostengünstigere Alternativen (durch neutrale Gutachter belegt) vorliegen.

Wenn man Prognosen für den Erhalt von Strecken und deren Rechtferigung erstellt und diese noch deutlich dann in Realität übertroffen werden, dann ist es für mich nicht nachvollziehbar, wenn man trotz Erfolg von Unrentabilität spricht! Es sei denn, man will etwas gites schlecht redet um so Gründe für Einsparungen zu finden. Denn das Geld, was man für die Unterhaltung benötigt, könnte man ja dort einsetzen, wo das Geld fehlt, wie bei S21, wo man von Ursprünglich 3,5 Millarden Euro mittlerweile bei effektiven Kostenprognosen im Bereich von 4 Millarden angekommen ist und offen davon spricht, dass es auch 4,5 Millarden werden können.

Wenn ich das alles nüchtern betrachte, kommen mir bei allen Aussagen der DB AG, die Finanzen betreffen, berechtigte Zweifel an die Glaubwürdigkeit.

Zudem kommt noch der Aspekt, dass der ÖVPN mehr und mehr genutzt wird (die steigenden Zahlen im ÖPNV sind belegt), der Fernverkehr aber als gewinnbringender seitens der DB AG verantwortlichen erachtet wird. Die Konsequenz wäre ein weiterer Abbau der ÖPNV Infrastruktur um mehr in die Infrastruktur des Fernverkehrs investieren zu können! Für die übrige Wirtschaft ein fataler Trugschluß wie ich meine.

_________________
Viele Grüße aus Zlín (Südmähren)
Heidi


27. Februar 2013 20:17
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#4Ungelesener Beitrag Re: Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr
Hallo saarepi,

ganz gut wenn man die Links mal genau durchliest und anschaut. Leider ist es so!
Das stimmt mich schon sehr traurig das in meiner alten Heimat, dem Erzgebirgskreis, bald kein Zug mehr fährt.
Aber wer soll auch mitfahren? Industrie gibt es keine mehr im Vergleich zur DDR somit auch keine Pendler. Im oberen Erzgebirge sagten sich früher schon Fuchs und Hase "Gute Nacht" und heute ist es noch schlimmer.
Zum anderen die Fahrpreise Anschlussmöglichkeiten mit dem Bus, da sagen sich fast alle, für das Geld und wie umständlich das ist, da kann ich doch lieber das Auto aus der Garage holen und und bin schneller wieder zurück. Ein Wocheneinkauf ohne Auto geht fast gar nicht.
Ich meine es wurde auch zu viel Sinnloses neu gebaut mit enormen Kosten. Ein Beispiel ist der Bahnhof Meinersdorf.
In der 90er Jahren wollte ich mal meinem Sohn eine Freude machen und wir sind nach dem Bw- Fest in Chemnitz mit dem Zug in Richtung Aue gefahren aber als wir in Meinersdorf ankamen und den, wie früher üblichen, Anschlußbus nehmen wollten da war er schon weg. Er fuhr fünf Minuten früher und wir konnten die letzten acht Kilometer zu Fuß gehen.
So könnte ich noch Einiges aufzählen aber eins noch.
Zu meinem letzten Diaabend in Februar 1990 zu noch DDR- Zeiten meinten viele Eisenbahnfreunde jetzt wird die Zwönitztalbahn ausgebaut und Stundentakt gefahren. Ich entgegnete, ich glaube eher dicht gemacht.
Die Antwort damals, du bist wohl bei der Stasi? Nein wir sprechen uns mal wieder!

Ich hoffe keinen genervt zu haben, wenn doch sorry.
Viele Grüße aus Rheda
Mennix


27. Februar 2013 20:34
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#5Ungelesener Beitrag Re: Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr
Hallo Zusammen,

ich habe noch was gefunden vom totalen Umbau des Bahnhofsvorfeldes im letzten Jahr des Chemnitzer(Karl-Marx-Stadt) Hbf
in Richtung Aue/ Zwickau.
Ich bin schockiert über das Bild DSC04038 und frage mich ob das alles nötig ist.
Rechts neben der Bahnhofshalle war ein Inselbahnsteig Gleis 15 und 16 für Züge in Richtung Aue und Stollberg.
Dazwischen befanden sich vier Gütergleise, wo immer Güterzüge standen und auf Weiterfahrt warteten.

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Ich glaube da muß ich mal hin um mir selber ein Bild zu verschaffen was sich in den letzten fünf Jahren
so verändert hat.

Viele Grüße Mennix


28. Februar 2013 21:34
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#6Ungelesener Beitrag Re: Erzgebirgsbahn im zwölften Jahr
Die Lösung des Problems ist gar nicht so einfach aber in Sachsen scheint die Landesregierung die Priorität auf den Bus zu legen und die Bahn, trotz der Millionen Investitionen der letzten 10 Jahre, links liegen zu lassen.
Das Geld fließt in die Ballungszentren und das flache Land bleibt auf der Strecke.
Allerdings wenn die Bahn nur einen Zweistundentakt anbietet wird sie die wenigen Pendler nicht für sich gewinnen können. Der Bus sollte im ländlichen Raum die Fahrgäste in den kleinen Dörfern sammeln und an die Bahn weitergeben. Das kann ja auch mit Kleinbussen geschehen. Da können Ringverkehre eingerichtet werden usw. nur man muß kreativ sein und es auch im Gesamten wollen.
Allerdings sollten die LÄnder auch darauf achten, dass die Unternehmen, seien es Busse oder Bahnen, die die Ausschreibungen gewinnen, auch anständige (Tarif) Löhne zahlen.

Gruß Erhard


1. März 2013 16:34
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