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 Die vier Feinde der Bahn 
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#1Ungelesener Beitrag Die vier Feinde der Bahn
Die vier Feinde der Bahn

Datum - 05.10.2011

In Bahnerkreisen, aber auch in der Bevölkerung wird kolportiert, die Bahn habe vier Feinde, Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In diesem Jahr blieben wir Kunden glücklicherweise von nennenswerten Ausfällen der Klimaanlagen verschont, Petrus sei Dank. Der Sommer 2011 war eher ein milder Winter. Doch nun haben wir Herbst, zumindest astronomisch begann er am 23. September 2011. Die Ernte ist eingebracht, nun fallen die Blätter und bilden mit dem Regen einen Schmierfilm auf den Gleisen. In wenigen Wochen, genau am 22. Dezember 2011 beginnt der Winter. Und wenn wir da an den letzten Winter 2010/2011 denken, wird uns Kunden Angst und Bange. Ist die Bahn darauf vorbereitet, den Angriff der Natur abzuwehren?

Die Bahn sagt ja, wenn auch mit Einschränkungen. Nach wie vor fehlen im täglichen Betrieb 18 ICE-Züge, die nach Anweisung des Eisenbahnbundesamtes häufiger zu Ultraschalluntersuchungen in die Werkstatt müssen. Das ist zehn mal mal so viel, wie vom Hersteller vorgesehen. Diese Züge fehlen im täglichen Umlauf. Auch die Lieferung von 16 neuen ICE-3 Zügen von Siemens verspätet sich. Zudem gibt es seit Längerem erhebliche Verzögerungen bei der Auslieferung von 178 Nahverkehrstriebwagen des Typs Talent 2 von Bombardier.


[www.zughalte.de]

_________________
Viele Grüße aus Zlín (Südmähren)
Heidi


5. Oktober 2011 23:42
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#2Ungelesener Beitrag Re: Die vier Feinde der Bahn
95 027 hat geschrieben:
Die vier Feinde der Bahn

Auch die Lieferung von 16 neuen ICE-3 Zügen von Siemens verspätet sich. Zudem gibt es seit Längerem erhebliche Verzögerungen bei der Auslieferung von 178 Nahverkehrstriebwagen des Typs Talent 2 von Bombardier.

[www.zughalte.de]


Die meinte sicher mit den 16 neuen Züge der Generation 3 den Verlaro D oder?

Und ja halt das "Projekt Talent 2" die immer noch nicht ausgeliefert wurden... Eine Frist von Seiten DB und Bombardier aus war glaub ich Anfang oder Mitte September... Was haben wir heute Oktober... :8:


6. Oktober 2011 10:14
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#3Ungelesener Beitrag Re: Die vier Feinde der Bahn
Abend,
Spätetens wen die Weisswürste wieder ausfallen,wird es die Bahn bereuen zuverlässige 110er zu Blechdosen zu verabreiten...
Die Bahn kann doch sagen was sie will: Spätetens wen der erste Frost kommt liegen die Züge brach...

Sieht es kritisch,
Hauptwerkmeister


6. Oktober 2011 20:15
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#4Ungelesener Beitrag Re: Die vier Feinde der Bahn
Hauptwerkmeister hat geschrieben:
Abend,
Spätetens wen die Weisswürste wieder ausfallen,wird es die Bahn bereuen zuverlässige 110er zu Blechdosen zu verabreiten...
Die Bahn kann doch sagen was sie will: Spätetens wen der erste Frost kommt liegen die Züge brach...

Sieht es kritisch,
Hauptwerkmeister



Die 110er schaffen aber keine 300km/h ;-). Also sind sie dazu auch nicht zu gebrauchen. Hier in NRW,VRR, waren die Züge äußerst zuverlässig im letzten Winter, alle fuhren, zwar mit 5-10 Minuten Verspätung, aber das konnte man aufgrund der Wetterverhältnisse vollkommen nachvollziehen!
Die 110er sind gute Loks, aber allmälich auch veraltet.


6. Oktober 2011 23:14
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#5Ungelesener Beitrag Re: Die vier Feinde der Bahn
425 022-1 hat geschrieben:
Die 110er schaffen aber keine 300km/h ;-)Die 110er sind gute Loks, aber allmälich auch veraltet.


Ohne jetzt eine weitere Debatte zu führen,ich denke 140 kmh sind besser als 0 kmh,wenn die Teile wieder liegen bleiben.110 habe ich mir nur aus dem Ärmel geholt,z.b. die 218 die muss auch immer enspringen wen z.b. eine Lint irgendwo fessteckt.Das Problem ist nur,die Bundesbahn muss eingreifen wen die Deutsche Bahn feststeckt,um es mal salop zu formulieren. ;-)

Hauptwerkmeister


8. Oktober 2011 12:55
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Wohnort: Zlín (CZ)
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#6Ungelesener Beitrag Re: Die vier Feinde der Bahn
[quote="Hauptwerkmeister"]Das Problem ist nur,die Bundesbahn muss eingreifen wen die Deutsche Bahn feststeckt,um es mal salop zu formulieren. ;-)

ehm....wo ist der Unterschied zwischen Bundesbahn und Deutsche Bahn?
Meines Wissens gab es die Bundesbahn bis 1991. Die Deutsche Bahn ist deren Rechtsnachfolger. Ich wusste nicht, dass es beide "noch" gibt.

Nun mal zum Thema:
Winter gabe es schon immer. Mal harte, mal weniger Harte.
Zugausfälle gab es auch in den 70er Jahren, als 110er, 141, 103er, 216er, 218er und co. den Verkehr auf deutschen Schienen beherrschten.
Es ist zwar richtig, dass damals die Zugausfälle weniger waren, aber das liegt wohl nicht überwiegend an der Technik sondern vielmehr an der Politik der Bahn.

Damals hatte man noch fast das dreifache an Personal als heute, damals sparte man nicht an den falschen Stellen.
Die Ursache der häufigen Zugausfälle sind vielfältig:

- Zu wenig Personal
- schlechter Zustand der Infrastruktur
- mangelhafte Notfallplanung
- fehlende Vorbereitungen auf den Winter (er kommt ja immer sooooo plötzlich und unerwartet)

Ein Beispiel: 1982 begann man bei der DB an den Hauptstrecken und den wichtigen Nahverkehrswegen alle Weichen mit einer elektrischen Weichenheizung auszurüsten. Im Zuge der Vorbereitung des Börsengangs dachte man um. Nun galt das Hauptaugenmerk nicht mehr auf dem reibungslosen Verkehr sondern vielmehr auf der Gewinnoptimierung. Also stellte man insbesondere an Nebenbahnen und "unwichtigen Bahnhöfen" die Ausrüstung der Weichen mit elektrischen Heizungen ein. In der Konsequent lassen sich die Wichen nicht mehr schalten, da sie einfrieren. Die Folge: Strecken werden blockiert, Züge müssen warten und Verspätungen sind Vorprogrammiert.

Ein anderes Beispiel: in den Jahren vor der Wende war in Ost und West zu beobachten, dass Schneeräumfahrzeuge bereits ab September/Oktober betriebsbereit gehalten wurden. Gerade im Thüringer Wald, Erzgebierge, Sauerland, Allgäu und Schwarzwald musste ab Ende September/Anfang Oktober mit ersten Frostnächten und Schnee gerechnet werden. Demensprächen standen die Schneepflüge und -fräsen bereits bereit. Heute muss man die Räumvarzeuge erst aus dem Schuppen holen, wenn es bereits geschneit hat. Auch das ist eine Ursache des fehlenden Personals bzw. der Einsparungen an falschen Stellen.

Ich denke, es ist falsch die Winterprobleme der Bahn ausschließlich auf die Fahrzeuge zu reduzieren!

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Viele Grüße aus Zlín (Südmähren)
Heidi


8. Oktober 2011 13:20
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